Institut für Biodiversitätsinformation e.V.

Forschungspraktia für Studenten

IfBI bietet die Betreuung eines Forschungspraktikums zur Tier- und Pflanzenwelt auf dem ehemaligen Standortübungsplatz Ebern an.

 

Der 270 ha große ehemalige Übungsplatz zählt mit seinen mehr als 6.500 nachgewiesenen Arten zu den bestuntersuchten Gebieten vergleichbarer Größe Deutschlands. Hervorzuheben sind eine noch nicht beschriebene Pilzart (Melanotus spec.) und das deutschlandweit einzige Vorkommen der seit 75 Jahren verschollenen Essigrosen-Dickfühlerweichwanze (Excentricus planicornis). Regional bedeutend sind die Population der Gelbbauchunke und der Bestand des Purpurknabenkrauts.

 

Der ehemalige Übungsplatz liegt im Norden Bayerns in den Haßbergen, 20 km nördlich

von Bamberg. Die Haßberge sind Teil des Keuper-Berglands, das mit seiner

geologischen Vielgestaltigkeit Grundlage für den Artenreichtum ist. Neben dem

Strukturreichtum mit Wiesen, Hecken und Wäldern im kleinräumigen Relief ist der

Verzicht auf Dünger und Spritzmittel verantwortlich für die Artenvielfalt. Das gesamte

Areal ist FFH-Gebiet, aber in Teilen durch eine Photovoltaikanlage umgestaltet.

Im Rahmen eines breit angelegten Monitorings werden die Auswirkungen dieser

Anlage auf die Pflanzen- und Tierwelt untersucht.

 

Die Fragestellungen sind vielseitig, die Untersuchungen nicht festgelegt. Alle Artengruppen sind eingeschlossen, alle Fallentypen können eingesetzt werden. Optische Geräte stehen zur Verfügung. Organisatorische und praktische Hilfen können

angeboten werden.

 

In den Räumen des Instituts in der anschließenden Alten Kaserne werden Arbeits-, Wohn- und Kochgelegenheit geboten. Hotellerie und Gastronomie sind ebenfalls innerhalb der ehemaligen Kaserne vorhanden.

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